Artikel im Gelderlander vom 30. Juli 2018. Geschrieben von Daan Rieken.

ARNHEM - Die Rekordhitze könnte für den Gelderland-Tourismus einen Rekord-Sommer bedeuten. Aufgrund des heißen Wetters ziehen vor allem Campingplätze und Ferienorte mehr Besucher an als üblich.

Die genauen Zahlen für die Sommersaison liegen noch nicht vor, aber alles deutet darauf hin, dass 2018 mehr Menschen ihren Urlaub in den Niederlanden verbringen werden als in den vergangenen Jahren. „Insbesondere viele Last-Minute-Bucher entscheiden sich dafür, in ihrem eigenen Land zu bleiben", sagt Elsje van Vuuren im Auftrag des Niederländischen Büros für Toursimus und Konferenz (NBTC). „So müssen sie nicht die Grenze überqueren, um schönes Wetter zu genießen."

Das kann man auch in Gelderland beobachten. „Es herrscht ideales Tourismuswetter", meint Herre Dijkema, Direktor des Regionalbüros für Tourismus Arnhem Nijmegen (RBT KAN). „Aufenthalte auf Campingplätzen und Ferienparks in der Provinz sind gefragt. Man kann fast von Staus vor den Toren sprechen. Das gilt nicht nur für niederländische Gäste, denn auch ausländische Gäste scheinen die Provinz für einen tollen Urlaubsort zu halten."

Nationale Trends

TopParken vermietet Ferienhäusern überall im Land und bietet Ferienparks in Gelderland in den Standorten Ede, Wageningen, Lichtenvoorde, Beekbergen, Aalst und Lunteren und kann beobachten, wie sich die nationalen Trends in seinen Zahlen widerspiegelt.

„Die Buchungen sind in dem Moment eingegangen, als das schöne Wetter Einzug erhalten hatte", berichtet Marketingmanager Chadli Hachani. „Die Belegungsrate unserer Parks in der Hauptsaison beträgt normalerweise etwa 90 %, während wir uns jetzt 100 % nähern. Dies wird ein Rekord-Sommer."

TopParken vermutet außerdem, dass dieser Anstieg durch mehr Last-Minute-Bucher verursacht wird, die sich im Vergleich zu früheren Jahren für einen Aufenthalt in den Niederlanden entscheiden. Hachani: „Aber auch Leute aus anderen Ländern bemerken das tolle Wetter in den Niederlanden. Zum Beispiel waren die meisten unserer Gäste in unseren Parks an der Veluwe Niederländer, während wir jetzt deutlich mehr Belgier, Deutsche und Franzosen sehen."

Artikel im Gelderlander vom 30. Juli 2018. Geschrieben von Daan Rieken.

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