Quelle: NVM
Der Markt für Zweitwohnungen in den Niederlanden ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Im Jahr 2017 wurden insgesamt 4.330 Ferienhäuser verkauft, ein Anstieg von 15 % gegenüber dem Vorjahr.


Dies geht aus einer Studie hervor, die von der Stadtplanungsagentur für NVM durchgeführt wurde. Denn was gibt es Schöneres, als die Sorgen des Alltags für kurze Zeit zu vergessen und sich in der eigenen Ferienwohnung in schöner Natur, an der Küste oder im Herzen der Wälder zu entspannen? Perfekt zum Wandern, Radfahren und Genießen von Natur und Gesellschaft.

Zeeland
Laut NVM-Chef Ger Jaarsma sei Zeeland in den letzten Jahren besonders beliebt geworden. Auch hier würden mehr Feriengebäude gebaut als in anderen Regionen. „Die Nachfrage nach Ferienhäusern wächst, während das Angebot abnimmt. Nur Häuser der Spitzenklasse sind noch reichlich vorhanden. Fast die Hälfte aller Ferienhäuser mit einem Wert von über 500.000 Euro befinden sich in Zeeland.“ Die Region Wattenmeer ist jedoch nach wie vor die teuerste: Mit einem durchschnittlichen Transaktionspreis von 351.888 € im Jahr 2017 kosten die Ferienhäuser hier mehr als das Doppelte des niederländischen Durchschnitts.

Investition
Ein Ferienhaus ist nicht nur ein Ort, an dem man sich entspannen kann, sondern auch einer, der an andere vermietet werden kann. Deshalb kommt es immer häufiger vor, dass eine Zweitwohnung als eine gute Investition gilt. Laut Jaarsma seien in diesem Fall, je nach Standort, Häuser zwischen 250.000 und 500.000 am interessantesten. „Die Nachfrage nach dieser Preisklasse steigt ebenfalls am stärksten. Das gilt sicherlich für die beliebtesten Gebiete, wie die Küste Zeelands.“ Beim Kauf eines Ferienhauses als Investition muss man auf das Mietpotenzial, die Qualität des Hauses und dessen Lage, die Finanzierung und die jährlichen Kosten achten.

Ferienpark
Es ist auch möglich, ein Haus in einem Ferienpark zu kaufen. Laut Jaarsma sei es wichtig, auf die Qualität des Parks und der Häuser im Auge zu behalten. Immer mehr Ferienparks würden sa­nie­rt oder umgestaltet. Projekte wie das Programm "Vitale Vakantieparken" (Lebendige Ferienparks) in der Veluwe trügen laut Jaarsma deutlich Früchte. Ziel dieses Programms ist es, ein vielfältiges und hochwertiges Angebot an Ferienparks in der Veluwe anzubieten. „Andere Provinzen wie Nord-Brabant und Zeeland bereiten ebenfalls Strategien zur Sanierung oder Umgestaltung älterer Parks vor. Es sind vor allem große Namen auf dem Ferienhausmarkt, die stark investieren.“

Tendenzen
In der exklusiven Spitzenklasse, wie z. B. in Zeeland, ist eine dauerhafte Nutzung erlaubt. In diesen kleinen, luxuriösen Projekten treffen Wohnen und Erholung aufeinander. „Dieser Trend wird mehr und mehr in zweierlei Hinsicht gesehen,“ sagt Jaarsma. „Zum einen gibt es eine Zunahme von Ferienparks um de Efteling, de Beekse Bergen und Slagharen. Zum anderen bieten die Ferienparks immer mehr Attraktionen und neue Einrichtungen. Investitionen in Wasserspaß sind ein klar erkennbarer Trend und Familienunterhaltungszentren werden häufiger als Bestandteil eines Resorts gesehen.“

Zukunft
Die Zukunft der Ferienhäuser ist vielversprechend. Der NVM erwartet jedoch, dass das Angebot an Immobilien der unteren Klasse weiter abnimmt und der durchschnittliche Transaktionspreis steigt. Deshalb wünscht sich Jaarsma mehr Neubauten. Die Neugestaltung und Sanierung bestehender Parks sei ebenfalls wichtig, so der NVM-Vorsitzende. „NVM-Vertreter können hier ausgezeichnete Berater sein, da sie wissen, wie es um die Nachfrage auf dem Markt beschaffen ist und was die Trends sind. NVM-Vertreter beraten Verbraucher auch beim Kauf eines Ferienhauses.“

Quelle: NVM

Ferienhaus Parc de Ijsselhoeve